Termin online buchen
Termin online buchen

Archive

Zehenfehlstellung – konservativ behandeln

Einführung

Zehenfehlstellungen können Schmerzen, Druckstellen und Gehschwierigkeiten verursachen. Besonders häufig ist die Hammerzehe, bei der das mittlere Zehengelenk nach oben gebeugt und das Endgelenk nach unten gekrümmt ist. Eine Krallenzehe zeigt dagegen eine Beugung sowohl im Grund- als auch im Endgelenk. Ein schiefer oder überschlagener Zeh entsteht meist durch eine kombinierte Fehlstellung. In der orthopädischen Praxis sehen wir täglich solche Probleme, die oft auf falsches Schuhwerk oder andere Fußdeformitäten zurückgehen. Doch die gute Nachricht lautet: In vielen Fällen helfen konservative Maßnahmen.

Ursachen und Risikofaktoren

  1. Schuhe: Zu enge, spitze oder hohe Schuhe drücken die Zehen zusammen und begünstigen Fehlstellungen. 
  2. Andere Fußfehlstellungen: Ein Hallux valgus oder Spreizfuß übt Druck auf die kleineren Zehen aus und kann die Stellung verändern. 
  3. Genetische Faktoren: Manche Menschen haben eine angeborene Tendenz zu Bindegewebsschwäche. 
  4. Neurologische Erkrankungen: Lähmungen oder Polyneuropathien verändern die Muskelbalance. 

Konservative Therapie

Schuhoptimierung und Einlagen

Der erste Schritt besteht darin, das Schuhwerk anzupassen. Schuhe sollten genügend Platz für die Zehen bieten, eine flexible, aber stabile Sohle und einen niedrigen Absatz haben. Einlagen mit Unterstützung der Quergewölbes verhindern, dass der Vorfuß nach außen gedrückt wird.

Orthesen, Schienen und Tape

Speziell geformte Schienen oder eine dynamische Korrekturorthese richten den betroffenen Zeh sanft auf. Elastisches Tape kann die Zehen in eine physiologische Stellung bringen. Die Gelenk‑Klinik betont, dass bei schmerzhaften oder kontrakten Zehen zunächst konservativ mit Einlagen, Schienen, Tapes, Physiotherapie und Zehengymnastik behandelt wird.

Physiotherapie und Zehengymnastik

Gezielte Übungen stärken die kleinen intrinsischen Fußmuskeln. Unsere Therapeuten zeigen Ihnen Übungen wie das Spreizen der Zehen, das Aufrollen eines Handtuchs mit den Zehen oder das Greifen von Murmeln. Diese Übungen helfen, die Fehlstellung zu korrigieren.

Schmerztherapie

Zur Linderung akuter Schmerzen können entzündungshemmende Salben und Tabletten eingesetzt werden. Lokale Kälteanwendungen oder Stoßwellen können bei begleitenden Schleimbeutelentzündungen hilfreich sein.

Wann wird operiert?

Chirurgische Eingriffe sollten erfolgen, wenn konservative Maßnahmen keine Erleichterung bringen. Die Operation richtet den Zeh auf, verkürzt Sehnen oder stabilisiert Gelenke mit Implantaten. Eine Rehabilitation ist wichtig, damit die Zehen beweglich bleiben. Wir beraten Sie umfassend, falls eine Operation in Frage kommt, und empfehlen bei Bedarf eine Zweitmeinung.

Prävention und Alltagstipps

FAQ

Was ist eine Hammerzehe?

Eine Hammerzehe ist eine Fehlstellung, bei der das proximale Zehgelenk nach oben zeigt, während das Mittelgelenk nach unten gebeugt ist. Dies führt zu Schmerzen und Hühneraugen auf dem Zehenrücken.

Kann eine Zehenfehlstellung wieder zurückgehen?

In frühen Stadien können konservative Maßnahmen wie Schienen und Gymnastik eine Fehlstellung korrigieren. Bei steifen Fehlstellungen ist meist nur eine Operation erfolgsversprechend.

Welche Schuhe sind geeignet?

Weite Schuhe mit breiter Zehenbox, niedrigen Absätzen und flexibler Sohle. Orthopädische Einlagen können die Statik verbessern.

Was kostet eine konservative Behandlung?

Die Kosten für Einlagen, Physiotherapie und Hilfsmittel variieren. In unserer Praxis erhalten Sie eine transparente Kostenaufstellung und ggf. Hilfe bei der Beantragung von Kostenerstattungen.

Fazit 

Zehenfehlstellungen sollten frühzeitig erkannt und behandelt werden. In den meisten Fällen lassen sich Schmerzen und Deformitäten durch konservative Maßnahmen wie Einlagen, Schienen und Physiotherapie beheben. Wir beraten Sie gern in unserer orthopädischen Privatpraxis in Berlin und erstellen ein individuelles Behandlungskonzept. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin, um Ihre Füße wieder schmerzfrei zu machen.

Übungen gegen Fußschmerzen nach langem Stehen

Einführung

Viele Menschen, insbesondere in Dienstleistungsberufen, kennen das Problem: Nach stundenlangem Stehen sind die Füße schwer, schmerzen oder brennen. Die Ursachen reichen von überlasteten Muskeln über verminderten Blutfluss bis hin zu Fußfehlstellungen und unpassendem Schuhwerk. Regelmäßige, gezielte Übungen können helfen, die Muskulatur zu stärken, die Durchblutung anzuregen und Schmerzen zu lindern. In unserer orthopädischen Privatpraxis in Berlin beraten wir oft Patient:innen, wie sie im Alltag mit einfachen Mitteln gegen Fußschmerzen vorgehen können.

Warum schmerzen die Füße beim langen Stehen?

Beim Stehen wird das Blut in den Füßen durch die Muskelpumpen nicht ausreichend nach oben transportiert. Die Folge: Flüssigkeit staut sich, Muskeln verhärten sich, Gelenke werden stark belastet und Fehlstellungen machen sich bemerkbar. Zusätzlich können eine schwache Fußmuskulatur, Spreizfüße oder falsches Schuhwerk die Schmerzen verstärken.

Dehn‑ und Kräftigungsübungen

1. Waden- und Plantarfaszien-Dehnung

Stellen Sie sich vor eine Wand. Legen Sie die Hände dagegen und bringen Sie ein Bein nach hinten. Halten Sie die Ferse am Boden, beugen Sie das vordere Knie und spüren Sie die Dehnung in der Wade. Diese Übung dehnt die Wadenmuskulatur und entlastet die Achillessehne. Zur Dehnung der Plantarfaszie stellen Sie sich auf eine Stufe und lassen die Fersen langsam Richtung Boden sinken.

2. Zehen spreizen und greifen

Setzen Sie sich barfuß hin. Spreizen Sie Ihre Zehen so weit wie möglich auseinander und halten Sie diese Position fünf Sekunden. Dann ziehen Sie ein Handtuch mit den Zehen zu sich heran oder greifen kleine Gegenstände wie Murmeln auf Diese Übung stärkt die kleinen Fußmuskeln und trainiert das Quergewölbe.

3. Ball- oder Flaschenrolle

Rollen Sie den Fuß über einen Tennisball oder eine Faszienrolle vor und zurück. Das massiert die Plantarfaszie und aktiviert die Durchblutung. Sie können auch eine gefrorene Wasserflasche nutzen, um die Füße zu kühlen und gleichzeitig zu massieren.

4. Balanceübung

Legen Sie ein gefaltetes Handtuch auf den Boden und stellen Sie sich barfuß darauf. Rollen Sie den Fuß von den Zehen zur Ferse und wieder zurück, um das Gleichgewicht zu trainieren. Diese Übung, die Seeger als „Über die Matte rollen“ beschreibt, stärkt die Fußmuskulatur und fördert die Wahrnehmung

5. Fersenheben

Stellen Sie sich aufrecht hin, heben Sie die Fersen an, stehen Sie kurz auf den Zehenspitzen und senken Sie die Fersen wieder ab. Wiederholen Sie dies 10 – 15 mal. Das kräftigt die Wadenmuskulatur und verbessert die Durchblutung.

Langfristige Strategien

Neben regelmäßigen Übungen helfen langfristige Maßnahmen, die Ursache der Schmerzen zu beheben:

FAQ

Wie oft sollte ich diese Übungen machen?

Idealerweise täglich. Schon zehn Minuten pro Tag reichen, um die Fußmuskulatur zu kräftigen und Schmerzen vorzubeugen.

Wann sollte ich mit Schmerzen zum Arzt?

Wenn die Beschwerden länger als eine Woche trotz Übungen bestehen, starke Schwellungen, Rötungen oder Verformungen auftreten oder Sie wegen Diabetes, Rheuma oder Neuropathie ein erhöhtes Risiko haben.

Hilft Barfußgehen gegen Fußschmerzen?

Ja, Barfußlaufen auf weichen Untergründen trainiert die Fußmuskulatur. Achten Sie jedoch darauf, nicht auf harten Böden ohne Gewöhnung zu laufen.

Was kann ich am Arbeitsplatz tun?

Nutzen Sie Anti-Ermüdungsmatten, tragen Sie Kompressionsstrümpfe und machen Sie regelmäßig kleine Fuß- und Beinübungen. Ergonomische Beratung in unserer Praxis hilft Ihnen weiter.

Fazit 

Fußschmerzen nach langem Stehen müssen kein Dauerzustand sein. Mit gezielten Übungen, ergonomischen Anpassungen und geeigneten Schuhen können Sie Beschwerden deutlich reduzieren. In unserer orthopädischen Privatpraxis in Berlin zeigen wir Ihnen individuell, welche Maßnahmen in Ihrem Fall sinnvoll sind. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin, um Ihre Fußgesundheit zu verbessern.

Golferellenbogen – Therapie ohne Operation

Einführung

Der Golferellenbogen (Epicondylitis humeri ulnaris) ist eine schmerzhafte Reizung der Sehnenansätze an der Innenseite des Ellenbogens. Anders als der Tennisarm betrifft er die Beugesehnen. Typisch sind Schmerzen beim Greifen, Heben oder bei kraftvollen Handbewegungen. Die gute Nachricht: In neun von zehn Fällen heilt der Golferellenbogen ohne Operation.  Als Berliner Privatpraxis zeigen wir Ihnen, wie Sie die Schmerzen in den Griff bekommen und wann eine Operation dennoch erforderlich sein kann.

Ursachen und Symptome

Überlastung als Hauptgrund

Der Golferellenbogen entsteht meist durch übermäßige oder einseitige Belastungen der Unterarmmuskulatur. Wiederholte  Bewegungen wie das Tragen schwerer Einkaufstüten oder stundenlanges Tippen oder eben schlagen eines Golfsballes können zu Mikroverletzungen führen, die dann in einer Entzündung der Muskelansätze enden. Risikogruppen sind Handwerker:innen, Büroangestellte und Sportler:innen, aber auch Personen, die neue Belastungen zu schnell steigern.

Typische Symptome

Konservative Therapie

Die konservative Behandlung ist in neun von zehn Fällen erfolgreich Unser Konzept umfasst:

  1. Schonung und Belastungsanpassung: Vermeiden Sie die auslösenden Bewegungen. Das bedeutet nicht völlige Ruhe, sondern alternative Bewegungen und sanfte Alltagsaktivitäten. 
  2. Kälte‑ und Wärmebehandlungen: In der Akutphase lindert Kälte den Schmerz und dämpft die Entzündung; bei länger bestehenden Beschwerden hilft Wärme, die Durchblutung zu steigern 
  3. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAID): Medikamente wie Ibuprofen verringern Schmerzen und Entzündung. 
  4. Injektionen: Lokale Infiltrationen mit Kortison oder Hyaluronsäure können eine Phase der Schmerzfreiheit bringen. Jedoch sollte Cortison nur sparsam eingesetzt werden 
  5. Stoßwellen‑ und Ultraschalltherapie: Dieses IGeL‑Angebot kann die Durchblutung fördern. Laut IGeL‑Monitor ist die Evidenz bei Golferarm und Kalkschulter zwar unklar, aber wir wägen Nutzen und Kosten individuell ab. 
  6. Physiotherapie und Kräftigungsübungen: Ein gezieltes Übungsprogramm zur Kräftigung der Unterarmmuskeln und zur Dehnung der Sehnen ist entscheidend. Kinesio‑Tapes können unterstützend wirken 

Erfahrung aus der Praxis

Ein 55‑jähriger Patient aus Berlin‑Prenzlauer Berg hatte seit Monaten Schmerzen beim Heben seines Golfschlägers und beim Schrauben an seinem Motorrad. Nach mehreren Sitzungen Stoßwellentherapie, täglichem Dehnprogramm und Umstellung der Grifftechnik war er nach acht Wochen schmerzfrei – ganz ohne Operation.

Operative Therapie – wann nötig?

Nur wenn die Beschwerden trotz konsequenter konservativer Therapie länger als sechs bis zwölf Monate bestehen, kann eine Operation sinnvoll sein. Dabei werden die entzündeten Sehnenansätze gespalten oder teilweise entfernt, manchmal kombiniert mit einer Nervendekompression Die Rehabilitation dauert mehrere Monate. Wir besprechen ausführlich, ob dieser Schritt nötig ist und empfehlen eine Zweitmeinung, bevor Sie sich dazu entschließen.

Prävention und Tipps für den Alltag

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen Golfer‑ und Tennisarm?

Der Golferellenbogen betrifft die Sehnenansätze der Beugemuskulatur an der Innenseite, der Tennisellenbogen die Streckmuskulatur an der Außenseite des Ellenbogens. Die Therapie ist ähnlich, der Ort der Schmerzen unterscheidet sich.

Wie lange dauert die Heilung eines Golferellenbogens?

Mit konsequenter konservativer Behandlung kann eine deutliche Besserung innerhalb von zwei bis sechs Monaten erreicht werden. In wenigen Fällen dauert es länger

Sind Stoßwellen sinnvoll?

Die Wirksamkeit ist laut IGeL‑Monitor bei Golferellenbogen/Tennisarm und Kalkschulter unklar. Vielen Patient:innen berichten von einer Besserung. Wir beraten Sie individuell.

Wann sollte operiert werden?

Erst nach Ausschöpfung aller konservativen Maßnahmen und bei erheblichen funktionellen Einschränkungen. Holen Sie sich vor einer Operation eine Zweitmeinung.

Fazit 

Der Golferellenbogen ist meist ohne Operation heilbar. Mit individuell abgestimmter Therapie und kleinen Veränderungen im Alltag lassen sich Schmerzen deutlich reduzieren. Unsere orthopädische Privatpraxis in Berlin begleitet Sie bei jedem Schritt – von der Diagnose bis zur Rehabilitation. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin, um Ihre Beschwerden abklären zu lassen.

Winterzeit & Fußgesundheit – So bleiben Ihre Füße warm und gesund

Einleitung: Frostige Zeiten für die Füße

Wenn der Berliner Winter beginnt, sinken Temperaturen und die Luft wird feucht. Unsere Füße stecken stundenlang in dicken Schuhen, was zu Kälte, Feuchtigkeit und Hautproblemen führen kann. Gerade Menschen, die viel draußen unterwegs sind – ob Weihnachtsmarktbesucher:innen oder Pendler:innen – brauchen spezielle Tipps, damit ihre Füße gesund bleiben. Dieser Artikel bündelt wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen, damit Sie gut durch den Winter kommen.

Warum werden unsere Füße im Winter kalt?

Bei niedrigen Temperaturen verengen sich die Blutgefäße in unseren Extremitäten, um die Körpertemperatur zu halten. Dadurch gelangt weniger warmes Blut in die Füße, sie kühlen aus. Nasse Schuhe oder Schweiß verstärken die Kälte, denn Feuchtigkeit leitet Wärme ab. Wenn Schuhe zu eng sitzen, blockieren sie die Blutzirkulation und verstärken das Frieren. In manchen Fällen können ständig kalte Füße auf Durchblutungsstörungen oder andere Erkrankungen hinweisen; dann ist ein Arztbesuch ratsam.

Warm durch den Winter – Tipps für gesunde Füße

  1. Warmes, passendes Schuhwerk: Tragen Sie wasserdichte Winterschuhe mit isolierender, rutschfester Sohle. Schuhe sollten nicht zu eng sein, damit die Blutzirkulation nicht gestört wird. Eine Schicht Luft im Schuh wirkt als Wärmespeicher. Achten Sie auf atmungsaktive Materialien, die Feuchtigkeit ableiten.
  2. Trockene, atmungsaktive Socken: Verwenden Sie dicke Socken aus Merino- oder Baumwollmischungen, die Schweiß aufnehmen und abtransportieren. Wechseln Sie die Socken, wenn sie feucht werden.
  3. Lammwolle oder Wärmeeinlagen: Einlegesohlen aus Lammwolle isolieren hervorragend und halten die Füße warm. Achten Sie auf hochwertige Naturmaterialien.
  4. Einlagen für besseren Halt: Individuelle Einlagen entlasten den Fuß und geben zusätzlichen Halt auf glatten Wegen. Sie eignen sich besonders für Menschen mit Spreizfuß oder Fersensporn.
  5. Bewegung und Durchblutung: Bewegen Sie Ihre Zehen regelmäßig, heben Sie abwechselnd die Fersen und laufen Sie kurze Strecken auf Zehenspitzen. Eine kurze Massage mit einem Igelball regt die Durchblutung an und wärmt. Kleinere Fußgymnastik (Zehen wackeln, Fersen heben, hüpfen) hält die Muskulatur aktiv.
  6. Fußbäder und Pflege: Wärmende Fußbäder mit ätherischen Ölen wie Eukalyptus oder Rosmarin steigern die Durchblutung und pflegen die Haut. Anschließend sollten Sie die Füße gründlich abtrocknen, besonders zwischen den Zehen, und eine reichhaltige Creme auftragen. Harnstoffhaltige Cremes verhindern rissige Haut.
  7. Regelmäßige Fußpflege: Schneiden Sie Fußnägel gerade und feilen Sie verhornte Haut sanft ab. Bei anhaltenden Problemen (eingewachsene Nägel, starke Hornhaut, Risse) hilft eine medizinische Fußpflege. Auch Diabetiker:innen sollten regelmäßige Kontrollen durchführen lassen.

Wann zum Arzt?

Dauerhaft kalte Füße können Anzeichen für Durchblutungsstörungen, Nervenerkrankungen oder Diabetes sein. Auch Risse, Schwielen oder Infektionen sollten professionell behandelt werden. Menschen mit Risikofaktoren (z. B. Raucher:innen, Diabetiker:innen) sollten besonders aufmerksam sein. In unserer Praxis bieten wir präventive Fußuntersuchungen an und geben individuelle Empfehlungen.

Berlin‑Tipps für den Winter

Entdecken Sie in Berlin barrierefreie Winterspazierwege, zum Beispiel im Tiergarten oder im Schlosspark Charlottenburg. Zahlreiche Fitnessstudios bieten Kurse für Fußgymnastik und Balance‑Training an, die Sie warmhalten. Auf Weihnachtsmärkten sorgen beheizte Einlegesohlen oder Thermosohlen für warme Füße – vergessen Sie nicht, sich regelmäßig zu bewegen, statt nur zu stehen. Genießen Sie Berliner Wintertraditionen wie das Schlittschuhlaufen im Horst‑Dohm‑Eisstadion – aber denken Sie an gutes Schuhwerk!

Fazit

Mit den richtigen Maßnahmen können Sie auch in der kalten Jahreszeit warme und gesunde Füße behalten. Achten Sie auf passende Schuhe, atmungsaktive Socken, regelmäßige Pflege und Bewegung. Sollten Sie anhaltende Probleme haben, steht Ihnen Dr. Granes in Berlin mit Rat und Tat zur Seite. Vereinbaren Sie einen Termin für eine Winter-Fußsprechstunde und lassen Sie uns gemeinsam Ihre Füße fit für die kalte Jahreszeit machen.

Wann ist eine Operation sinnvoll? – Immer die letzte Option

Einleitung: Mythos und Realität der Operation

Viele Patient:innen denken, dass eine Operation schnelle Heilung verspricht. Doch in der Orthopädie ist ein chirurgischer Eingriff meist die letzte Option. In den letzten Jahren stieg die Zahl orthopädischer Operationen in Deutschland, obwohl konservative Therapien in vielen Fällen erfolgreich sind. Dr. Granes erklärt, wann eine Operation nötig ist, worauf Sie achten sollten und warum eine Zweitmeinung so wichtig ist.

Konservativ vor operativ – Die offizielle Empfehlung

Laut der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie sollten Operationen – abgesehen von Notfällen – erst dann erfolgen, wenn konservative Therapien wirkungslos bleiben. Eine zunehmende Verunsicherung in der Bevölkerung wegen hoher Operationszahlen darf nicht dazu führen, dass notwendige Operationen verzögert werden. Vielmehr geht es darum, einen gut abgestimmten Ablauf zu finden, in dem konservative und operative Verfahren sinnvoll kombiniert werden. Dies gilt insbesondere für chronische Erkrankungen wie Arthrose, Osteoporose oder Rückenschmerzen.

Wann ist die Operation alternativlos?

  1. Akute Notfälle: Offene Frakturen, komplexe Bänderrisse oder schwere Luxationen erfordern eine sofortige operative Versorgung. 
  2. Neurologische Ausfälle: Bei Bandscheibenvorfällen mit Taubheitsgefühl oder Lähmungen ist eine schnelle Operation notwendig. 
  3. Mechanische Blockaden: Wenn ein Gelenk durch einen freien Knochen- oder Knorpelteil blockiert ist, muss dieser entfernt werden. 
  4. Fortgeschrittene Arthrose: Bei vollständigem Knorpelverlust kann eine Endoprothese die Schmerzen dauerhaft lindern und die Lebensqualität erhöhen. 

Was spricht gegen eine frühzeitige OP?

Dr. Marc Remy Ebner, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, warnt vor zu schnellen Operationen. In seiner Privatpraxis stellt er fest, dass viele Eingriffe vermeidbar wären, wenn Patient:innen länger konservativ behandelt würden. Konservative Behandlungen wie Physiotherapie, Stoßwellentherapie, Akupunktur, Infusionstherapien, 3D‑Wirbelsäulenvermessungen und Schmerztherapie sollten in voller Breite ausgeschöpft werden. Nur wenn diese Methoden versagen und der Schmerz unerträglich bleibt, ist eine OP sinnvoll. Laut Ebner wird nur einer von hundert Patienten tatsächlich operiert.

Risiken und Nebenwirkungen von Operationen

Operationen bringen nicht nur Narkose‑ und Infektionsrisiken mit sich, sondern auch Rehabilitationszeiten von mehreren Monaten. Nach einem Wirbelsäuleneingriff sind oft 6–8 Monate Nachbehandlung nötig. Zudem kann es zu Verschiebungen der Belastung auf andere Gelenke kommen, was langfristig zu neuen Problemen führt. Deshalb muss der Nutzen einer OP sorgfältig abgewogen werden.

Zweitmeinung und Beratung

Bevor Sie sich für eine Operation entscheiden, holen Sie sich eine Zweitmeinung ein – idealerweise von einer unabhängigen Fachärztin wie Dr. Granes. Sie prüft alternative Therapiemöglichkeiten, erklärt die Erfolgsaussichten und klärt Sie über Risiken auf. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie die für sich beste Entscheidung treffen. Viele private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für eine Zweitmeinung.

Nach der Operation: Reha ist entscheidend

Auch nach einer gelungenen Operation ist der Heilungsprozess nicht vorbei. Rehabilitationsprogramme, Physiotherapie, Schmerztherapie und gegebenenfalls Ergotherapie sind entscheidend für den Erfolg. Wir begleiten unsere Patient:innen auch nach operativen Eingriffen – ob am Fuß, der Hand oder der Wirbelsäule – und arbeiten mit renommierten Reha‑Zentren in Berlin zusammen.

Lassen Sie uns Sprechen

Operationen sind wichtig, wenn sie richtig eingesetzt werden. Vertrauen Sie auf konservative Therapie, holen Sie Zweitmeinungen ein und lassen Sie sich Zeit für Ihre Entscheidung. Wenn Sie unsicher sind, ob eine OP notwendig ist, buchen Sie eine Beratung in unserer Privatpraxis in Berlin. Wir beraten Sie transparent und unabhängig – zum Wohle Ihrer Gesundheit.

Rhizarthrose – Daumenschmerzen richtig behandeln

Einleitung: Arthrose im kleinsten Gelenk

Rhizarthrose betrifft das Daumensattelgelenk, also das Gelenk zwischen erster Mittelhand und Handwurzel. Dieses Gelenk erlaubt dem Daumen komplexe Bewegungen, macht ihn aber auch anfällig für Verschleiß. Viele Tätigkeiten im Alltag – Schreiben, Drehen von Flaschenöffnern, Öffnen von Gläsern – belasten das Gelenk stark. Insbesondere Frauen zwischen 40 und 60 Jahren sind betroffen. In Berlin beobachten wir eine steigende Zahl von Musiker:innen, Handwerker:innen und Büroangestellten mit Rhizarthrose.

Ursachen und Risikofaktoren

Das Daumensattelgelenk ist durch seine Beweglichkeit und notwendige Instabilität anfälliger für Arthrose. Auch genetische Faktoren spielen eine Rolle. Weitere Risikofaktoren:

Symptome erkennen

Frühe Symptome sind ziehende Schmerzen an der Daumenbasis, vor allem bei Greifbewegungen. Sie nehmen zu, wenn Sie Gläser öffnen, einen Schlüssel drehen oder schwere Gegenstände halten. Später kommen Kraftverlust, Steifigkeit und Fehlstellungen dazu. Manche Patient:innen berichten von einem Knirschen im Gelenk.

Diagnose in der Praxis

Die Diagnose beginnt mit einer detaillierten Anamnese. Dr. Granes erkundigt sich nach Beschwerden, Belastungen und familiären Vorerkrankungen. Bei der Untersuchung tastet sie das Gelenk ab und prüft, ob ein Druckschmerz besteht. Ein Röntgenbild zeigt die Gelenkspaltverschmälerung und eventuelle Knochenanbauten. Ultraschall oder MRT können zusätzliche Informationen liefern. Differentialdiagnostisch müssen Sehnenentzündungen oder Instabilitäten abgegrenzt werden.

Konservative Therapie – Den Daumen entlasten

Bei Rhizarthrose geht es vor allem darum, Schmerzen zu lindern und die Funktion zu erhalten. Eine Heilung des bereits geschädigten Knorpels ist nicht möglich, aber die Progression kann verlangsamt werden:

  1. Orthesen und Schienen: Eine Daumenorthese (z. B. RhizoLoc) stabilisiert das Gelenk, hält es in neutraler Stellung und reduziert schmerzhafte Bewegungen. 
  2. Physiotherapie: Wärme‑ und Kältebehandlungen, Dehnungen und Kräftigungsübungen erhalten die Beweglichkeit. Eine zu starke Schonung ist nicht ratsam – moderate Bewegung verhindert Steifigkeit. 
  3. Medikamentöse Therapie: NSAR (z. B. Ibuprofen) und pflanzliche Präparate lindern Schmerzen und Entzündungen. Lokale Salben oder Gels werden ergänzend eingesetzt. 
  4. Injektionen: Kortisoninfiltrationen bringen oft eine langanhaltende Schmerzlinderung. Hyaluronsäure kann den Gelenkspalt „schmieren“ und die Beweglichkeit verbessern. 
  5. Hilfsmittel und Ergonomie: Nutzen Sie rutschfeste Flaschenöffner, größere Stifte und ergonomische Küchenutensilien, um Belastungen zu verringern. Schwere Gegenstände sollten mit beiden Händen getragen werden. 

Operative Optionen – Wann ist eine OP sinnvoll?

Wenn Schmerzen trotz konservativer Maßnahmen über Monate anhalten, die Beweglichkeit stark eingeschränkt ist oder eine Fehlstellung vorliegt, kann eine Operation erwogen werden. Zu den gängigen Verfahren zählen:

Die Nachbehandlung dauert mehrere Wochen bis Monate. Physiotherapie ist unverzichtbar, um Beweglichkeit und Kraft zu erhalten.

Prävention und Alltagstipps

Stärken Sie Ihre Daumenmuskulatur durch gezielte Übungen. Halten Sie den Daumen in entlastender Position (z. B. „O‑Position“), wenn Sie schwere Lasten tragen. Wechseln Sie Tätigkeiten oder Hände, um einseitige Belastungen zu vermeiden. Achten Sie auf ergonomische Arbeitsmittel und gönnen Sie Ihren Händen regelmäßig Pausen.

Beratung bei Rhizarthrose in Berlin

Rhizarthrose ist schmerzhaft, aber die richtige Therapie kann den Alltag erheblich erleichtern. Suchen Sie frühzeitig unsere Praxis in Berlin auf, wenn Sie Schmerzen im Daumen spüren. Gemeinsam entwickeln wir ein individuelles Behandlungskonzept – konservativ oder operativ – damit Sie wieder kraftvoll zugreifen können.

Morton‑Neurom – Ursachen und Therapie

Einleitung: Wenn der Nerv eingequetscht wird

Ein Morton‑Neurom ist eine Nervenverdickung zwischen den Mittelfußknochen, die vor allem beim Abrollen Schmerzen verursacht. Betroffene spüren häufig einen brennenden Schmerz zwischen drittem und viertem Zeh oder das Gefühl, auf einem Kieselstein zu laufen. In Berlin, wo wir viel gehen und häufiges Tragen modischer, enger Schuhe verbreitet ist, kann die Erkrankung besonders auftreten.

Wie entsteht ein Morton‑Neurom?

Der Nerv zwischen den Mittelfußköpfchen wird wiederholt gequetscht und reagiert mit einer Verdickung. Die häufigsten Auslöser sind:

Symptome erkennen

Das Morton‑Neurom äußert sich durch stechende oder brennende Schmerzen im Ballenbereich, die in die Zehen ausstrahlen. Viele Patient:innen beschreiben ein Taubheitsgefühl oder das Gefühl, einen Stein im Schuh zu haben. Die Beschwerden treten besonders beim Gehen oder Sport auf und lassen in Ruhe nach. Drückt man den Fuß von der Seite zusammen, verstärken sich die Schmerzen oft.

Diagnostik in der Praxis

Die Diagnose umfasst ein detailliertes Gespräch über Schmerzpunkte, Schuhgewohnheiten und Aktivitäten. Dr. Granes tastet den Zwischenzehenraum ab und prüft, ob der Schmerz durch Druck provoziert wird. Bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder MRT können helfen, den Verdickungsgrad darzustellen und andere Ursachen auszuschließen. In seltenen Fällen werden Nervenleitgeschwindigkeitstests durchgeführt.

Konservative Therapie

Ziel der Behandlung ist es, den Nerv zu entlasten und Entzündungen zu lindern:

Wann ist eine Operation erforderlich?

Eine Operation wird nur durchgeführt, wenn nach mehreren Monaten konservativer Behandlung keine Besserung eintritt und der Schmerz die Lebensqualität deutlich einschränkt. Dabei wird das verdickte Nervensegment entfernt. Die Heilung dauert mehrere Wochen; die meisten Patient:innen können anschließend wieder schmerzfrei gehen. Dr. Granes berät Sie ausführlich über Risiken und Erfolgsaussichten.

Prävention

Um ein Morton‑Neurom zu verhindern, sollten Sie bequeme, flache Schuhe tragen, das Körpergewicht kontrollieren und regelmäßige Fußübungen durchführen. Wechseln Sie bei langem Stehen oder Gehen regelmäßig die Schuhe und gönnen Sie Ihren Füßen Ruhepausen.

Sprechen Sie uns an

Das Morton‑Neurom ist schmerzhaft, lässt sich aber in vielen Fällen ohne Operation heilen. Wichtig ist eine frühzeitige Diagnose und die konsequente Umsetzung konservativer Maßnahmen. Wenn Sie brennende Schmerzen im Vorfuß spüren, vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis in Berlin. Wir finden gemeinsam die passende Therapie.

Sehnenscheidenentzündung – erkennen & behandeln

Einleitung: Wenn die Sehne aufschreit

In einer Großstadt wie Berlin sind Sehnenscheidenentzündungen (Tendovaginitis) besonders bei Büroangestellten, Musiker:innen, Handwerker:innen und Gamer:innen verbreitet. Langes Tippen am Computer, monotone Bewegungen oder das ständige Streichen über das Smartphone können Sehnen und ihre Hüllen überlasten. Auch ambitionierte Sportlerinnen und Sportler, die ihre Trainingsbelastung zu schnell steigern, sind gefährdet. Doch keine Sorge: Die meisten Fälle lassen sich ohne Operation heilen.

Was ist eine Sehnenscheidenentzündung?

Sehnen verbinden Muskeln mit Knochen. Um reibungslose Bewegungen zu gewährleisten, gleiten sie in Sehnenscheiden, die mit einer dünnen Flüssigkeitsschicht (Synovia) ausgekleidet sind. Bei ständiger Überbelastung entzündet sich diese Hülle; die Sehne reibt stärker und schwillt an – ein Teufelskreis. Typische Symptome sind:

Ursache Nummer eins ist Überlastung – zum Beispiel durch stundenlanges Tippen auf der Tastatur oder monotone Handbewegungen. Seltener sind bakterielle Entzündungen, Rheuma oder Stoffwechselstörungen.

Diagnostik: So stellt man die richtige Diagnose

Im Gespräch fragt die Ärztin nach Tätigkeit, Hobbys und bestehenden Erkrankungen. Bei der körperlichen Untersuchung prüft sie die Beweglichkeit, tastet die schmerzhaften Stellen ab und testet, ob die Schmerzen bei bestimmten Bewegungen zunehmen. Ultraschall oder MRT können die Diagnose bestätigen und andere Ursachen wie Sehnenrisse oder Frakturen ausschließen. Zudem werden Infektionszeichen (Fieber, eitrige Absonderung) erfasst, um eine bakterielle Sehnenscheidenentzündung schnell zu behandeln.

Konservative Behandlung – Ruhe und gezielte Therapie

Die gute Nachricht: Sehnenscheidenentzündungen sind in der Regel konservativ behandelbar. Folgende Maßnahmen haben sich bewährt:

  1. Schonung und Ruhigstellung: Entlasten Sie das betroffene Gelenk für zwei bis drei Tage. Eine Schiene, Bandage oder ein elastischer Verband verhindert weitere Reizung. 
  2. Dosierte Bewegung: Sobald der akute Schmerz nachlässt, sollten Sie das Gelenk wieder moderat bewegen, um Verklebungen zu verhindern. Ziel ist die schmerzfreie Mobilisation. 
  3. Kälte oder Wärme: Kälte lindert Schwellungen, Wärme fördert die Durchblutung. Probieren Sie aus, was Ihnen guttut. 
  4. Medikamente: Entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac, ob als Tablette oder Salbe, reduzieren Schmerzen und Schwellungen. 
  5. Physio‑ und Ergotherapie: Spezielle Dehn- und Kräftigungsübungen stabilisieren die Sehne. Ergotherapeut:innen helfen, Alltagsbewegungen ergonomischer zu gestalten. 
  6. Kortisoninjektion: Bei langanhaltenden Beschwerden kann eine lokale Injektion mit Kortison die Entzündung effektiv dämpfen. 
  7. Alternative Methoden: Ultraschalltherapie, Kinesiotaping oder Akupunktur können ergänzend eingesetzt werden. 

Eine Operation ist nur notwendig, wenn die konservative Behandlung langfristig keine Besserung bringt oder eine bakterielle Entzündung die Sehnenscheide zerstört – letzteres ist äußerst selten.

Vorbeugung: Die Sehnen langfristig entlasten

In Berlin gibt es zahlreiche Coworking‑Spaces, Start‑ups und Unternehmen – umso wichtiger ist ergonomisches Arbeiten. Hier einige Tipps, um Sehnenscheidenentzündungen vorzubeugen:

Sprechen Sie uns an

Eine Sehnenscheidenentzündung ist lästig, aber in den meisten Fällen gut heilbar. Wichtig sind frühzeitige Schonung, richtige Therapie und konsequente Prävention. Wenn Sie in Berlin leben und seit mehreren Tagen Hand‑ oder Arm‑Schmerzen spüren, vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis. Wir finden die Ursache und zeigen Ihnen, wie Sie Sehnenentzündungen langfristig verhindern.

Richtiges Schuhwerk – Mit guten Schuhen zu gesunden Füßen

Einleitung: Warum Schuhe unsere Füße formen

Unsere Füße tragen uns von früh bis spät durch das Leben. Sie sind die Grundlage unserer Mobilität und beeinflussen die gesamte Körperhaltung. Gleichzeitig zwängen viele Menschen ihre Füße in zu enge oder unpassende Schuhe, die schmerzen und langfristig Schäden verursachen. In Berlin, wo man häufig zu Fuß unterwegs ist, hat die Wahl des Schuhwerks einen großen Einfluss auf die Gesundheit. Dieser Blog erklärt, welche Merkmale gute Schuhe auszeichnen, gibt Tipps für den Kauf und zeigt, wann orthopädische Unterstützung sinnvoll ist.

So wirken Schuhe auf die Fußgesundheit

Schuhe schützen unsere Füße vor Verletzungen, Kälte und Schmutz. Doch sie müssen mehr leisten: Sie sollen das Körpergewicht gleichmäßig verteilen, Stöße dämpfen und Fehlstellungen korrigieren. Wenn sie das nicht tun, entwickeln sich Druckstellen, Deformitäten und Schmerzen. Ein Hallux valgus (Ballenzeh) entsteht häufig durch langes Tragen zu enger und spitzer Schuhe, ein Fersensporn durch mangelnde Dämpfung oder zu harte Sohlen.

Merkmale guter Schuhe

  1. Passform und Platz für die Zehen: Ein Schuh sollte an der Ferse stabil sitzen und im Vorfuß ausreichend Platz bieten. Es sollte ein Daumenbreit Freiraum vorhanden sein. Zu enge Schuhe drücken Zehen zusammen, führen zu Fehlstellungen und Blasen. 
  2. Atmungsaktives Material: Leder oder moderne Funktionsmaterialien verhindern starkes Schwitzen. Schweiß trocknet dann schnell, verringert die Gefahr von Pilzinfektionen und Geruch. 
  3. Flexibilität und Stabilität der Sohle: Die Sohle sollte sich im Ballenbereich leicht biegen lassen, aber dennoch genug Halt geben. Eine zu steife Sohle reduziert das Abrollverhalten, eine zu weiche Sohle begünstigt Instabilität. 
  4. Dämpfung und Fußbett: Ein weiches Fußbett schont die Gelenke. Bei Vorerkrankungen wie Fersensporn oder Plantarfasziitis kann eine zusätzliche Fersenkissen-Einlage sinnvoll sein. 
  5. Absatzhöhe: Flache oder maximal fünf Zentimeter hohe Absätze sind ideal. Hohe Absätze verkürzen die Wadenmuskulatur und verstärken Fehlbelastungen im Vorfuß. 
  6. Schuhwechsel: Tragen Sie nicht jeden Tag das gleiche Paar. Durch das Wechseln können die Schuhe auslüften und wieder ihre ursprüngliche Form annehmen. 

Schuhkauf in Berlin – Tipps und Hotspots

In Berlin gibt es zahlreiche Schuhgeschäfte und orthopädische Versorger. Beim Kauf sollten Sie sich Zeit nehmen und verschiedene Modelle anprobieren. Lassen Sie sich beraten – insbesondere wenn Sie unter Fußfehlstellungen oder Schmerzen leiden. Viele Sanitätshäuser oder Orthopädieschuhmacher bieten auch digitale Fußscans an, um den Fuß genau zu vermessen und Einlagen anzufertigen. Gerade für Diabetiker:innen, Sportler:innen oder Kinder lohnt sich eine professionelle Analyse.

Barfußlaufen und Fußübungen

Barfußlaufen ist die ursprünglichste Art zu gehen. Es kräftigt Muskeln, Sehnen und fördert die Koordination. In Berlin gibt es spezielle Barfußparks, in denen verschiedene Untergründe getestet werden können. Ergänzend dazu helfen Fußgymnastikübungen: Zehen spreizen, Zehen krallen oder Gegenstände mit den Zehen greifen stärkt die Muskulatur. Dehnübungen für die Waden beugen Fersenschmerzen vor.

Pflege und Massage

Unsere Füße benötigen Pflege wie andere Körperteile. Eine regelmäßige Fußmassage fördert die Durchblutung und löst Verspannungen. Nutzen Sie dazu Ihre Hände oder einen Massageball – zum Beispiel nach einem Spaziergang durch den Tiergarten. Auch regelmäßige Reinigung und das Eincremen mit rückfettenden Cremes sind wichtig. Harnstoffhaltige Produkte halten die Haut geschmeidig und verhindern Risse.

Wann orthopädische Schuhe oder Einlagen?

Bei anhaltenden Beschwerden, Fehlstellungen, Diabetes oder rheumatischen Erkrankungen sollten Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Dr. Granes erstellt ein orthopädisches Fußprofil, auf dessen Basis Einlagen oder orthopädische Maßschuhe angefertigt werden. Diese unterstützen das Fußgewölbe, korrigieren Fehlstellungen und verringern Schmerzen. Moderne Einlagen sind dünn und passen in fast alle Schuhe.

Wir sind für Sie da

Die Wahl des richtigen Schuhs ist entscheidend für Ihre Fußgesundheit. Achten Sie auf Passform, Material und Dämpfung. Nutzen Sie die Beratung unserer Praxis und lassen Sie Ihre Füße professionell vermessen. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin bei Dr. Granes, Ihrer Expertin für Fußorthopädie in Berlin, um langfristig schmerzfreie Schritte zu genießen.

Karpaltunnelsyndrom behandlung ohne Operation: Konservative Wege zu schmerzfreien Händen in Berlin

Nächtliches Kribbeln, taube Finger oder ein schwächer werdender Griff: Das Karpaltunnelsyndrom (KTS) gehört zu den häufigsten Nervenkompressionssyndromen der Hand – und löst bei vielen Betroffenen die Sorge vor einer Operation aus.

Doch in unserer orthopädischen Privatpraxis in Berlin liegt der Fokus klar auf nicht-operativen, schonenden Behandlungsmethoden. In den meisten Fällen lässt sich ein Karpaltunnelsyndrom erfolgreich ohne chirurgischen Eingriff behandeln.

Mit einer frühzeitigen, gezielten Karpaltunnelsyndrom Behandlung Berlin können Symptome nachhaltig gelindert und eine Operation oft vermieden werden.

Was steckt hinter dem Karpaltunnelsyndrom?

Im Karpaltunnel – einem engen Kanal an der Handgelenksinnenseite – verlaufen der Medianusnerv und neun Beugesehnen. Wird der Platz im Tunnel zu eng, steigt der Druck auf den Nerv.

Mögliche Auslöser sind:

Der Medianusnerv reagiert sensibel – und macht sich durch typische Beschwerden bemerkbar.

Welche Symptome deuten auf ein Karpaltunnelsyndrom hin?

Die Beschwerden beginnen meist schleichend und verstärken sich im Verlauf.

Achten Sie auf folgende typische Karpaltunnelsyndrom Symptome:

1. Kribbeln und Taubheit

Besonders in Daumen, Zeige- und Mittelfinger – oft nachts oder in Ruhe. Viele Betroffene wachen auf, weil die Hand „eingeschlafen“ ist.

2. Schmerzen

Vom Handgelenk ausstrahlend in Unterarm oder sogar Schulter.

3. Kraftverlust

Häufiges Fallenlassen von Gegenständen, reduziertem Pinzettengriff, Schwierigkeiten beim Knöpfen, Drehen oder Halten.

4. Gefühl einer Schwellung

Auch ohne sichtbare Schwellung fühlen sich Finger steif und „aufgeblasen“ an.

Konservative Therapie – Ihr Weg zur Besserung ohne OP

In unserer Praxis nutzen wir das gesamte Spektrum der konservativen Therapie für die Hand, um den Druck auf den Nerv zu reduzieren und die Ursache zu behandeln.

Für viele Patient:innen ist das die entscheidende Alternative zur Operation.

  1. Nächtliche Handgelenksschiene – sofortige Entlastung im Schlaf

Das Tragen einer Karpaltunnelschiene über Nacht ist eine der wirkungsvollsten Erstmaßnahmen.

In unserer Praxis passen wir die Schienen individuell an – für maximalen Komfort und Entlastung.

  1. Physiotherapie, Nervenmobilisation & Ergonomie

Die zweite Säule der Karpaltunnelsyndrom Behandlung Berlin ist funktionell:

Nerven-Gleitübungen

Sanfte Übungen („Nerve Gliding“) lösen Verklebungen, verbessern die Beweglichkeit des Medianusnervs und fördern die schnelle Beschwerdelinderung.

Muskelbalance & Feinmotorik

Eine gezielte Stärkung der Unterarmmuskulatur entlastet den Karpaltunnel langfristig.

Ergonomie-Coaching

Wir analysieren Ihren Arbeitsplatz und zeigen konkrete Optimierungen:

Kleine Anpassungen haben oft große Wirkung.

  1. Moderne, nicht-operative Verfahren

Neben Schienen und Therapie bieten wir in unserer Privatpraxis schonende High-End-Verfahren:

Stoßwellentherapie

Kann Schmerzen reduzieren und die Regeneration des umliegenden Gewebes fördern.

ACP-Therapie (Eigenblutverfahren)

Körpereigene Wachstumsfaktoren reduzieren Entzündungen und unterstützen die Heilung.

Gezielte Injektionen

Bei starken Beschwerden setzen wir entzündungshemmende Injektionen ein – eine kurzfristige Entlastung, aber kein Ersatz für die ursächliche Therapie.

Wann ist eine Operation wirklich notwendig? – Und warum wir sehr genau hinsehen

Viele Patient:innen kommen mit derselben Sorge in unsere Praxis: „Muss ich jetzt operiert werden?“
Die gute Nachricht: In der überwiegenden Zahl der Fälle lässt sich ein Karpaltunnelsyndrom ohne Operation erfolgreich behandeln. Doch genauso wichtig ist es, den Moment nicht zu verpassen, in dem eine OP die beste und schonendste Lösung ist, um den Nerv langfristig zu schützen.

Die Entscheidung dafür treffen wir in unserer Privatpraxis niemals leichtfertig. Sie basiert auf klaren medizinischen Kriterien, modernster Diagnostik und vor allem auf dem Ziel, dauerhafte Nervenschäden zu verhindern. Sobald Anzeichen auftreten, dass der Medianusnerv ernsthaft gefährdet ist, braucht es rechtzeitiges Handeln – denn Nerven regenerieren nur langsam und nicht unbegrenzt.

Wann Dr. med. Ricarda Granes persönlich zu einer Operation rät

Dr. Granes folgt einem klaren, praxisbewährten Entscheidungspfad – konservativ, aber entschlossen, wenn es notwendig wird:

 

FAQ: Wann ist eine Operation wirklich notwendig?

In unserer Praxis gilt: Eine OP ist immer die letzte Option.

Eine Operation wird nur empfohlen, wenn:

1. Muskelschwund sichtbar ist

Eine Einziehung am Daumenballen (Thenaratrophie) weist auf eine ernsthafte Nervenschädigung hin.

2. Keine Besserung nach 3–6 Monaten

Wenn konsequente konservative Therapie keinen ausreichenden Erfolg zeigt.

3. Dauerhafte Taubheit vorliegt

Wenn das Gefühl in den Fingern auch tagsüber dauerhaft fehlt, ist schnelles Handeln notwendig.

Wir beraten Sie in diesen Fällen transparent – inklusive realistischem Nutzen-Risiko-Abgleich.

Wie lange dauert eine konservative Behandlung?

Die Dauer ist individuell und hängt von Schwere und Symptomen ab.

Typischer Verlauf:

Regelmäßige Kontrollen begleiten den Heilungsverlauf.

Ihr Vorteil in unserer orthopädischen Privatpraxis in Berlin

Als spezialisierte Orthopädie Berlin Privatpraxis bieten wir:

Unser Ziel: Schmerzfreie Hände – ohne Operation.

Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin für eine individuelle Karpaltunnelsyndrom Behandlung Berlin.

Wir finden gemeinsam den effektivsten, schonendsten Weg zurück zu schmerzfreien Händen.

© 2026