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Fußschmerzen beim Gehen – Wann sollten Sie zum Orthopäden?

Fußgesundheit im urbanen Alltag

Berlin ist eine Stadt der Bewegung. Egal ob Sie zu Fuß durch die Innenstadt laufen, mit dem Fahrrad zur Arbeit pendeln oder ausgedehnte Spaziergänge im Grunewald genießen – unsere Füße tragen uns täglich viele Kilometer weit. Deshalb ist es wichtig, auf Warnsignale zu achten. Fußschmerzen beim Gehen sind ein Symptom, das nicht ignoriert werden sollte. Manchmal steckt eine einfache Überlastung dahinter, manchmal jedoch eine ernste Fehlstellung oder Erkrankung. In diesem Artikel erklärt Dr. med. Ricarda Granes, Fachärztin für Orthopädie in Berlin, worauf Sie achten müssen und wann ein Besuch in der Praxis sinnvoll ist.

Anatomie des Fußes und typische Belastungen

Der menschliche Fuß besteht aus 26 Knochen, 33 Gelenken, über 100 Bändern und mehr als 20 Muskeln. Er ist ein hochkomplexes Gebilde, das das gesamte Körpergewicht trägt und dabei dämpft und ausbalanciert. Bei jedem Schritt wirken auf den Fuß Kräfte, die ein Mehrfaches des Körpergewichts betragen. Im städtischen Umfeld kommt es zusätzlich zu Belastungen durch harten Untergrund, unpassende Schuhe oder längeres Stehen und Warten. Gerade in Berlin mit seinen langen Arbeitswegen und zahlreichen Kopfsteinpflasterstraßen können die Füße stark gefordert sein.

Häufige Ursachen für Fußschmerzen

Überlastung und Sport: Längere Wanderungen, ungewohnt hohe Laufstrecken oder intensiver Sport belasten Muskeln und Bänder. Verhärtungen, Zerrungen oder Mikroverletzungen können dabei zu Schmerzen führen.

Fehlstellungen: Spreizfuß, Senkfuß, Plattfuß oder Hallux valgus verändern die Belastungspunkte des Fußes. Dadurch entstehen Druckstellen und Entzündungen. Zu enge oder hohe Schuhe verstärken diese Fehlbelastungen.

Entzündliche Erkrankungen: Arthritis, Arthrose oder Tendinitis (z. B. Achillodynie) verursachen Schmerzen beim Gehen. Sie äußern sich oft in Morgensteifigkeit oder Schwellungen.

Nervenprobleme: Das Morton‑Neurom, Tarsaltunnelsyndrom oder Nerveneinklemmungen können ein Brennen, Kribbeln oder Taubheitsgefühl auslösen. Hier ist eine frühzeitige Diagnose wichtig.

Unpassende Schuhe: Zu spitze, starre oder zu kleine Schuhe führen zu Blasen, Hühneraugen oder sogar Verformungen wie Hallux valgus. In einer Stadt wie Berlin, in der man viel zu Fuß unterwegs ist, verstärkt falsches Schuhwerk die Beschwerden.

Erste Hilfe und Selbsttherapie

Viele Schmerzen lassen sich durch einfache Maßnahmen lindern. Legen Sie den Fuß hoch und kühlen Sie ihn bei akuter Reizung. Leichte Dehnübungen und Fußgymnastik fördern die Durchblutung und Entspannung. Wechseln Sie Schuhe oder Einlagen und achten Sie darauf, dass sie ausreichend Platz bieten. Verzichten Sie vorübergehend auf Sport, wenn Sie Schmerzen verspüren, und gönnen Sie sich einen Ruhetag.

Dr. Granes weist darauf hin, dass Fußschmerzen normalerweise nach ein bis drei Tagen Ruhe abklingen sollten. Wenn der Schmerz länger anhält oder sich verstärkt, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Auf diese Weise können Folgeschäden oder chronische Beschwerden vermieden werden.

Wann zum Orthopäden in Berlin?

Zögern Sie nicht, professionelle Hilfe zu suchen, wenn:

  1. Schmerzen länger als drei Tage bestehen oder zunehmen: Langanhaltende Beschwerden oder zunehmender Schmerz sind ein Warnzeichen.

  2. Sie den Fuß nicht mehr belasten können: Wenn Sie beim Gehen Schmerzen empfinden, die Sie zwingen zu humpeln, sollte das ärztlich abgeklärt werden.

  3. Schwellungen, Blutergüsse oder sichtbare Deformationen auftreten: Diese Anzeichen können auf Verletzungen, Frakturen oder Entzündungen hinweisen.

  4. Taubheit oder Kribbeln im Fuß: Dies kann auf Nervenprobleme wie das Morton‑Neurom oder Tarsaltunnelsyndrom hindeuten.

  5. Begleiterkrankungen wie Diabetes, Rheuma oder Durchblutungsstörungen bestehen: In diesen Fällen besteht ein erhöhtes Risiko für ernste Komplikationen.

Eine frühzeitige Diagnose schützt vor chronischen Schmerzen und erleichtert die Behandlung. Vereinbaren Sie daher am besten direkt einen Termin bei unserer orthopädischen Privatpraxis in Berlin. Wir bieten kurze Wartezeiten und eine umfassende Betreuung.

So läuft die Untersuchung ab

Bei Ihrem ersten Besuch in unserer Praxis nimmt sich Dr. Granes Zeit für eine ausführliche Anamnese. Sie fragt nach der Art der Schmerzen, deren Dauer und möglichen Auslösern (z. B. Beruf, Sport, neues Schuhwerk). Anschließend untersucht sie den Fuß gründlich, testet Beweglichkeit, Stabilität, Durchblutung und Sensibilität. Je nach Verdacht können bildgebende Verfahren wie Röntgen, Ultraschall, MRT oder DVT angeordnet werden. Der Vorteil einer Privatpraxis: Termine sind flexibel, Wartezeiten kurz und die Behandlungszeit ist ausreichend bemessen, um all Ihre Fragen zu klären.

Therapieoptionen

In den meisten Fällen lässt sich der Fußschmerz konservativ behandeln:

  • Einlagen und geeignetes Schuhwerk: Orthopädische Einlagen stützen das Fußgewölbe, entlasten bestimmte Bereiche und korrigieren Fehlstellungen. Wir beraten Sie beim Schuhkauf in Berlin und vermitteln bei Bedarf an orthopädische Schuhmacher.

  • Physiotherapie: Durch gezielte Übungen werden Muskeln gestärkt und Bewegungsabläufe verbessert. Auch manuelle Therapie und Lymphdrainage können helfen.

  • Medikamentöse Therapie: Entzündungshemmende Medikamente (NSAID) oder lokale Salben lindern Schmerzen und Schwellungen.

  • Stoßwellen‑ oder Lasertherapie: Diese Verfahren regen die Heilung von Sehnen und Knochen an und kommen bei Fersensporn, Plantarfasziitis oder Achillodynie zum Einsatz.

  • Injektionen: Kortison oder Hyaluronsäure können in bestimmten Fällen injiziert werden, um Entzündungen oder arthrotische Beschwerden zu lindern.

  • Operation: Nur bei schweren Fehlstellungen, Frakturen oder wenn konservative Maßnahmen erschöpft sind, wird eine Operation in Betracht gezogen. Dr. Granes erklärt Ihnen die verschiedenen Optionen und vermittelt Sie bei Bedarf an spezialisierten Kolleg:innen in Berlin.

Prävention und Alltagstipps

  • Passende Schuhe: Achten Sie auf die richtige Passform – genügend Platz für die Zehen, stabile Fersenkappe, moderate Absatzhöhe. Lassen Sie sich beim Kauf beraten; in Berlin gibt es zahlreiche Fachgeschäfte für orthopädische Schuhe.

  • Regelmäßige Fußpflege: Halten Sie Ihre Füße sauber, trocken und gepflegt. Vermeiden Sie starke Hornhaut und behandeln Sie kleinere Verletzungen frühzeitig.

  • Fußgymnastik: Kräftigen Sie Ihre Fußmuskulatur, indem Sie barfuß gehen, Zehen krümmen und spreizen, Gegenstände mit den Zehen aufheben oder auf Zehenspitzen laufen.

  • Gewichtskontrolle und gesunde Ernährung: Ein gesundes Körpergewicht reduziert die Belastung der Füße. Entzündungshemmende Lebensmittel wie Omega‑3‑Fettsäuren und Antioxidantien unterstützen die Gelenke.

  • Regelmäßige Bewegung: Spazieren, Walken oder Radfahren fördern die Durchblutung und kräftigen die Muskulatur. In Berlin bieten Parks und Grünanlagen ideale Möglichkeiten.

Lassen Sie uns sprechen

Fußschmerzen beim Gehen sollten nicht als Nebensache abgetan werden. Besonders in einer aktiven Stadt wie Berlin kommt den Füßen eine zentrale Rolle zu. Reagieren Sie rechtzeitig auf Warnsignale und lassen Sie sich von einer erfahrenen Orthopädin beraten. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin in unserer Privatpraxis in Berlin, um die Ursache Ihrer Beschwerden zu klären und einen individuellen Behandlungsplan zu erhalten. So bleiben Sie dauerhaft mobil und können die Hauptstadt schmerzfrei genießen.